Glücklich zurück blickend

24.06.2020

Zurzeit bin ich wahnsinnig glücklich, wie die Aufzuchtzeit verlaufen ist und erfreue mich erholt der Bildchen und Nachrichten aus den neuen Familien meiner A-Welpenkinder, die ich voller Stolz (und auch mit ein bisschen Wehmut) nun so gerne erhalte.  Ja, es war eine sehr spannende und aktive Zeit, in der ich mich jeden Tag aufs neue wunderte, wie schnell und flexibel sich die Welpenkinder an alles Neue und Ungewohnte anpassen können und wie unglaublich schnell sie sich verändern. Wir hatten nahezu die ganze Zeit der Aufzuchtphase  wunderbares Wetter, es wurde viel draußen getobt. Ab der sechsten Woche habe ich dafür gesorgt, dass die Welpen wiederholt nicht nur von den zukünftigen Besitzern besucht wurden, sondern auch von anderen Familien bestaunt wurden, die mir vorab geschrieben haben und die sich für diese Rasse interessierten, aber sie noch nie live erlebt haben. Aufgrund des Corona-Lockdowns konnte ich sie dann doch noch in unseren Garten einladen und die Welpen hatten so trotz der Kontakt-Beschränkungen viele Gelegenheiten an fremden Schuhen zu schnüffeln, fremde Schnürsenkel anzuknabbern und in viele große und kleine fremde Hände hinein zu beißen ;). Die Welpen infizierten Niemanden mit Corona, aber mit dem geheimnisvollen Dansky-Virus, der blieb wundersam bei allen hängen ;). Diese erste Sozialisierungsphase und dabei der positive Kontakt mit anderen Menschentypen ist für die Welpen sehr wichtig. Meine Aufgabe war ihnen viele neue unterschiedliche positive Eindruckserlebnisse zu bereiten, aber sie zeitgleich dabei auch nicht zu überfordern. Es war so wunderbar einfach die Welpen in dieser Zeit an Neues zu gewöhnen. Besenstiele und Staubsaugerlanzen wurden gejagt und (freiwillig!) die ersten Schritte ins Plantschbecken gewagt. Nicht nur immer lauter werdende und ungewöhnliche Geräusche und hektische Bewegungen wurden mit Fütterungen und Spieleinheiten verbunden und gleichgültig wahrgenommen - bei uns wird auch schon vor der Abgabe brav Gassi gegangen! Das Ausgeh-Geschirr war nach 20 Minuten ein Teil von den Hunden und nach 1-2 Tagen konnten wir bereits die ersten Spaziergänge unternehmen. Jeder Welpe auf seine Weise und in seine Richtung ... ein großer Spaß für alle Hündchen und auch alle Menschen, die wir dabei trafen. Andere Riesenhunde oder kleine Kinder, die sich magnetisch angezogen fühlten. Ich denke, dass nach dem schwierigen Corona-Lockdown, den die Menschen mitmachten, sie einfach alle mal froh waren, unser kleines Rudel auf der Straße zu treffen und sich an den kleinen Rackern zu erfreuen. Der Tierarztbesuch zum Impfen war nach 8 Wochen kurz vor Abholung nur noch reine Routine und die von ihm erstellten Gesundheitszeugnisse waren alle einwandfrei. Nach dem letzten Besuch und umfangreicher Begutachtung der VDH-Zuchtwartin wurden die Wurfabnahmeprotokolle ohne Besonderheiten ausgestellt. An den Abenden der letzten zwei Wochen habe ich unsere große Transportbox, die den Welpen zuvor als Rückzugshöhle diente, ins Auto gestellt und ich bin mit den Kleinen im Kofferraum ein bisschen umher gefahren. Der Plan ging auf, alle Welpen meisterten dann später ihre Fahrten mit ihren neuen Familien zu ihren neuen Häusern mit Gelassenheit, sie waren ganz ruhig oder schliefen tief und fest ... was auch sonst, sie kommen ja schließlich nicht von irgendwo her :) Ganz besonders freue ich mich, dass der kleine Septentriones Alkor (Batman) nach Dänemark zur Züchterin (Kennel Muttington) ging und es somit große Hoffnung gibt diese wunderbare gesunde Linie noch lange weiter zu verfolgen. Ich bin wohlig erfüllt und sehr stolz auf mich, meine beiden großen Hunde und natürlich auch auf meine restliche menschliche Familie, wir blicken nach dieser Zeit mit vielen Homeoffice und Homeschooling-Stunden innerlich glücklich und zufrieden zurück auf diese ereignisreiche Zeit. Das wunderbare Feedback aus den neuen Hundebesitzer-Familien macht es mir einfach wieder neue Pläne zu schmieden, um sich im nächsten Frühjahr eventuell wieder auf das Abenteuer Wurfaufzucht und Betreuung zu begeben.

Macht es gut, meine kleinen A-Lieblinge, jeder so einzigartig anders, dabei alle so liebenswert. Ich vermisse euch drei sehr, aber freue mich, dass ich euch so wunderbare Familien aussuchen konnte, in denen ihr geliebt und betüdelt werdet und in denen ihr viel Spaß haben werdet, da bin ich mir ganz sicher. Ja, nur DREI meines geliebten vierer A-Kleeblatts habe ich vergeben, eine kleine Maus bleibt in unserer Familie, Septentriones Astrid - genannt Smilla - unsere kleine Prinzessin, sie erweitert und bereichert weiterhin mit ihrem witzigem Charme unser kleines Familienrudel.