Ob dieser Hund nun

  • Dänisch-Schwedischer Farmhund (offizielle Übersetzung VDH),
  • Dänisch-Schwedischer Hofhund,
  • Dansk-svensk gårdhund (in DK),
  • Dansk-svensk gårdshund (in S und NO),
  • Tanskalais-ruotsalainen pihakoira (in FI),
  • Danish-swedish farmdog (engl. bzw. international)
  • oder einfach nur Dansky genannt wird

... es ist, als öffnet man ein Buch mit vielen Überschriften für die ganz große Hundeliebe. Eine Vorstellungsversuch dieser kleinen skandinavischen Hunderasse, die auf der Straße immer als Terrier abgestempelt wird, als wäre es ein Urteil. Terrier sind natürlich schwer in Ordnung, aber dieser Hund ist etwas anderes. Nach der Rassennomenklatur der FCI eingruppiert in die Gruppe 2, Untersektion 1.1. Ein Pinscher.

Es hat einige Jahre gedauert, bis der Dänisch-schwedische Farmhund aus Skandinavien auch in Deutschland bekannt wurde. Spätestens nach der internationalen Anerkennung seiner Rasse durch den weltweit größten internationalen kynologischen Verband FCI im Jahr 2018/19 erfreut er sich jedoch einer setig wachsenen Fangemeinde auf allen internationalen Hundeshows

... und schon weit vorher unter uns ganz normal Hundeverrückten.

Menschenbezogen, neugierig, anschmiegsam, verspielt, lebhaft, gelehrig, verschmust ... ein unkomplizierter Freund für Jedermann, gesund und fröhlich hat er Platz in der kleinsten Stadtwohnung oder er erwächst zum selbstbewussten Wachhund in Miniaturformat auf dem Land.

Sportlich miteifernd und abends liebend gerne stundenlang auf der Couch, klein genug um sich noch gerade so auf dem Schoß zusammen rollen zu können.

Bei uns unterster Bewohner des Bürotisches, zärtlich schläfriger Fußwärmer mit innerer Pausenuhr, überpünktlich das Frischeluftholen einfordernd.

Wachsam und so gar nicht nordisch zurückhaltend erobert er sich die Herzen von Familien mit Kindern, Singels und Senioren, Globetrottern, Nerds und Citylovern und hat stets nicht nur diesen besonderen Egal-wer-du-bist-streichel-mich-doch-endlich-Blick, sondern auch einen Schalk für alle auf Lager.